Konrad Zuse ist der Schöpfer der ersten vollautomatischen, programmgesteuerten und frei programmierbaren, in binärer Gleitpunktrechnung arbeitenden Rechenanlage. Die Rechenanlage Z3 war 1941 betriebsfähig.
Nur die wenigsten wissen: Noch vor dem amerikanischen Harvard-Professor Howard H. Aiken hat ein Deutscher den Computer erfunden.
Alt-Bundespräsident Prof. Roman Herzog hat Zuse in seiner Laudatio anläßlich der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland als „einen der größten deutschen Erfinder" bezeichnet. Besonders beeindruckt zeigte sich Herzog darüber, daß Zuse in einer Zeit, als Rationalisierung noch als etwas Riskantes betrachtet wurde, darauf hingewiesen hat, daß „lebendige, schöpferische Menschen ihr Leben nicht mit nüchternen Rechnungen verschwenden sollten".
Damit habe er den technischen Fortschritt des 20. Jahrhunderts so vorangetrieben, wie Aristoteles dies schon vor 2500 Jahren vorausgesehen habe: "Daß der Mensch sich von fremdbestimmten Tätigkeiten befreit und sie Maschinen überläßt, um sich selbst stärker zu entfalten."
2010 begehen wir den 100. Geburtstag Konrad Zuses mit einer Vielzahl von Veranstaltungen und anderen Aktivitäten. Mit Akteuren von der Schule über Museen bis zu den 'Zuseanern' - Menschen, die noch mit Zuse seine Computer gebaut haben. Ein PDF des Flyers zum Eröffnungssymposium können Sie hier
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